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SPD Irlich

Nachrichten zum Thema Fraktion

 

17.06.2017 in Fraktion

soziale Wohnungen

 

Gemeinsam Ideen für den sozialen Wohnungsbau entwickeln

 

Neuer GSG-Geschäftsführer stellt sich bei der SPD-Ratsfraktion vor

 

Zu einem ersten Gedankenaustausch hatte die SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat den neuen Geschäftsführer der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) Neuwied eingeladen. Carsten Boberg stellte sich den Fragen der Fraktion und skizzierte seine Ideen und Visionen für die Entwicklung von neuen Wohnkonzepten für Neuwied.

 

„Hier kann viel passieren“, ist Boberg überzeugt und betont, dass Neuwied vorzügliche Grundbedingungen für den Auftrag der GSG bietet: Attraktiven und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu vermarkten. Boberg verwies in dem Gedankenaustausch unter anderem auf das sogenannte „Bielefelder Modell“ ein, das bei seinem vorherigen Arbeitgeber entwickelt wurde. Dieses ist gekennzeichnet durch einen barrierefreien Wohnraum, der durch das Hinzuziehen von externen Partner wie beispielsweise eine Sozialstation oder ein anderer Anbieter sozialer Dienstleistungen und die damit verbundene Wahlmöglichkeit zusätzlicher Optionen für die Betreuung im gewohnten Umfeld den Mietern die Möglichkeit bietet, bis ins hohe Alter eigenständig und selbstbestimmt zu wohnen und zu leben. Zusätzlich bietet dieses Wohnkonzept Gelegenheit zur Begegnung der Generationen. Gerade diese Durchmischung, verbunden mit Gelegenheiten zur Begegnung durch das Bereitstellen geeigneter Räume, zeigt, dass diese Wohnkonzepte immer auch eine Auswirkung auf ihr Umfeld haben. Boberg ist überzeugt, dass dieses Konzept auch in Neuwied umsetzbar ist und auf Interesse stößt.

 

Der Neubau von Wohnraum ist nach wie vor ein wichtiges Thema. „Das wird auch noch längere Zeit aktuell bleiben“, sagte Boberg im Gespräch mit den Ratsmitgliedern. Er ist überzeugt: „Sozialer Wohnbau ist möglich.“ Dies müsse allerdings durch entsprechende flankierende Maßnahmen gestützt werden. Dazu zählt unter anderem eine Mischung aus sozialem und marktorientiertem Wohnungsbau oder das Einbeziehen von geeignetem Gewerbe in die Wohneinheiten. Hier gelte es nach Ansicht des Fachmanns, neue Wege zu eröffnen, da in der klassischen Form mit sozialem Wohnungsbau kein Blumenstrauß zu gewinnen sei. „Die damit verbundene höhere Wohnqualität kommt allen zugute“, ist Boberg überzeugt – zumal sich die Errichtung von sozialorientierten Wohnungen derzeit preislich nicht von dem Bau nicht subventionierter Wohnungen unterscheidet.

 

Ein weiteres Thema, das in Neuwied einen großen Stellenwert hat, ist die Pflege des Bestands. Diesen gilt es bei allen Bemühungen um neue Projekte nicht aus dem Blick zu verlieren. Hier verriet Boberg, dass derzeit die Vorbereitungen für umfangreiche Sanierungsarbeiten in verschiedenen Objekten laufen.

 

Für das Umsetzen dieser Ideen signalisierte die SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat dem neuen Geschäftsführer ihre Unterstützung, betonte der Vorsitzende Sven Lefkowitz: „Wir freuen uns auf einen regen Austausch und eine gute Zusammenarbeit. Besonders freut uns, dass  Carsten Boberg mit seinen Vorstellungen zahlreiche Wünsche und Forderungen der Neuwieder Sozialdemokraten auf seiner Agenda hat, so Lefkowitz abschließend.“

 

Foto: Geschäftsführer Carsten Boberg (vorne 2. von links) mit Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion

 

12.04.2017 in Fraktion

Kühne

 

Presseinformation der SPD-Fraktion im Stadtrat Neuwied

 

SPD startet „Kühne-Aktion“

 

Neuwied. Seit 19 Jahren produziert die Firma Kühne KG, als Lebensmittelhersteller, nicht mehr im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen. Im Ortsteil Fahr verfallen seitdem die Firmengebäude und das Gelände verwahrlost. Das wollen die Bürger nicht länger hinnehmen.

An die Spitze der Protestbewegung hat sich der Bürgerverein Fahr gesetzt. Die SPD-Verantwortlichen von Feldkirchen und der Neuwieder Ratsfraktion haben sich in einem Gespräch mit Erich Walther, der maßgeblich für den Bürgerverein Fahr den Unmut der Bürger kanalisiert, über die Situation vor Ort ausgetauscht. Die Beteiligten sind einer Meinung, wenn es um den Abriss des Schandflecks geht. „Eigentum verpflichtet“, so der Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz. „Es kann nicht sein, dass sich ein weltweit agierendes Unternehmen wie die Carl Kühne KG seiner Verantwortung für die Allgemeinheit und der Umwelt entzieht“, so die beiden Feldkirchener SPD-Ratsmitglieder Petra Jonas und Hannelore Gröhbühl. Deshalb wird sich die SPD auch an der „Kühne-Aktion“ mit der Sammlung von Unterschriften aktiv beteiligen, um die Petition für den Abriss und der Altlasten-Entsorgung wirkungsvoll zu unterstreichen.

„Dabei ist uns nicht geholfen, wenn Leserbriefschreiber meinen, dass die öffentliche Hand für Versäumnisse privater Firmen geradestehen soll“, sind sich die SPD-Verantwortlichen mit Erich Walther einig und bitten die Neuwieder, sich an der „Kühne Aktion“ zu beteiligen. „Nur so können wir Bewegung in die Sache mit dem Abriss bringen“, sind sich Erich Walther und seine Mitstreiter sicher.

 

 

06.10.2016 in Fraktion

Wandplattensiedlung Engers

 

Presseinformation der SPD Fraktion im Neuwieder Stadtrat

 

 

Vielfalt von Wohnraum in Engers schaffen

 

Auf dem Gelände der ehemaligen Wandplattenfabrik sollen neue Häuser entstehen

 

. Mit dem Gelände der ehemaligen Wandplattenfabrik steht im Stadtteil Engers eine freiwerdende Fläche im Stadtgebiet zur Verfügung um etwas Vernünftiges und Zeitgemäßes zu entwickeln. Die SPD Stadtratsfraktion bewertet dies als großen Gewinn, wovon die Stadtentwicklung profitieren wird.  Einige der Bauten auf dem Gelände sollen als Industriedenkmäler erhalten werden. Doch auf dem größten Teil der Fläche sollen Einfamilienhäuser und Wohnhäuser für mehrere Parteien entstehen. Ein Investor hat hierzu bereits die ersten Ideen und Entwürfe vorgelegt.

Die SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat begrüßt das Vorhaben auf dem Gelände der Wandplattenfabrik für mehr Wohnraum. Hier soll aber nicht nur das Projekt des Investors realisiert werden. Auch die Gemeindliche Siedlungsgesellschaft (GSG) Neuwied beabsichtigt, auf diesem Gelände neue Wohnungen zu errichten. „Wir setzen uns mit unserer Politk für mehr barrierefreien, alters- und familiengerechten Wohnraum zu bezahlbaren Preisen ein, daher unterstützen wir die Entscheidung der GSG, auch in Engers neue Wohnungen zu bauen“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Sven Lefkowitz. „Wir brauchen bezahlbaren und sozialen Wohnraum in der Stadt und in den Stadtteilen. „Mit diesem Projekt wird diesem Bedürfnis Rechnung getragen.“ Schon kurz nach dem Bekanntwerden des „Aus der Wandplattenfabrik“ für die Produktion hatte Oberbürgermeister Nikolaus Roth erklärt, dass an dieser Stelle zügig eine neue Nutzung des Geländes gesucht werden soll. Für den Stadtteil Engers freut sich Ratsmitglied Henning Wirges besonders über die Pläne zur neuen Nutzung der Fläche. Wirges sieht einen richtigen Schritt für eine zielgerichtete und nachhaltige Entwicklung um den in den letzten Jahren stetig gewachsenen Bedarf der bauwilligen Menschen und Familien im Stadtteil Engers die Möglichkeit zur Realisierung vom Eigenheim zu ermöglichen.

 

05.08.2016 in Fraktion

Kitas

 

Presseinformation der SPD Fraktion im Neuwieder Stadtrat

 

Bedarfsgerechte Betreuungsangebote für Familien schaffen

 

Plätze in den Kindertagesstätten in der Stadt weiter ausbauen

 

Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Eltern auf bedarfsgerechte und wohnortnahe Plätze in Kindertagesstätten angewiesen. Auch in Neuwied besteht seit Jahren eine große Nachfrage an entsprechenden Betreuungsangeboten für Kleinkinder unter und über 3 Jahren. Dabei ist es den Mitgliedern der SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat ein großes Anliegen, die frühkindliche Bildung und Betreuung stetig weiterzuentwickeln. „Nur so kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden und nur so haben alle Kinder bestmögliche Startchancen ins Leben“, ist Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz überzeugt.

In Rheinland-Pfalz gibt es seit 2010 einen Rechtsanspruch auf einen gebührenfreien Platz in einer Kindertagesstätte für alle Kinder ab zwei Jahren. Um diesen Rechtsanspruch zu erfüllen, hat die Stadt Neuwied in den letzten Jahren sowohl mit dem Ausbau der eigenen Kitas als auch mit der Unterstützung der freien Träger im Stadtgebiet zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Jüngstes Beispiel für diese Bemühungen ist der abgeschlossenen Umbau der ehemaligen evangelischen Johanneskirche. Damit konnte ein weiterer Mosaikstein zu einer guten Betreuung für Kindergartenkinder in der Stadt hinzugefügt werden. Die neue Kindertagesstätte im Sonnenland erhält durch den Umbau zusätzlich drei U3-Gruppen mit je zehn Plätzen sowie eine Ü3-Gruppe mit maximal 25 Kindern. Damit konnten viele Eltern entsprechende Betreuungsangebote finden. Dennoch ist nach wie vor Handlungsbedarf gegeben und so werden derzeit Pläne geprüft, weitere Kindertagesstätten im Stadtgebiet zu errichten. Neben den Stadtteilen wird auch ein besonderes Augenmerk auf die Innenstadt gelegt“, so die Sprecherin der SPD im Jugendbereich, Lana Horstmann. Im Rahmen der Fortschreibung des Kindertagesstättenbedarfsplanes, mit dem sich der Stadtrat in den kommenden Monaten beschäftigen wird, werden sich die Mitglieder der SPD-Fraktion weiter für ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot mit verbesserten Betreuungszeiten einsetzen.

 

Foto: Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion und Interessierte vor der Kindertagesstätte Sonnenland

 

 

 

13.06.2016 in Fraktion

Soziale Stadt

 
Die SPD Stadtratfraktion vor Ort am Sandkaulerweg